Herbstzeit – Erntezeit

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Die ersten Touren

Nachdem die Töchter umgezogen sind, haben uns die ersten größeren Reisen nach Berlin und an den Rhein gebracht. In beiden großen Wohnungen konnten wir sehr bequem übernachten und von dort aus mit Familie Ausflüge zu Orten machen, die uns von früher her sehr vertraut sind. Chorin, Spreewald, um nur einige zu nennen.

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Mazda 2

Dies ist nun unser neues Gefährt.

Es wird uns in den nächsten Tagen nach Berlin und Walberberg bringen. Dort werden wir die neuen Wohnungen unserer Töchter begutachten.

Wir werden berichten.

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Demio ade

Ein letztes Bild unseres geliebten Demios:

Demio

Fast 100.000 km hat er in 8 1/2 Jahren treu seine Dienste verrichtet bis der TÜV seinen Segen verweigerte.

R.i.P.

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So ändern sich die Zeiten

Vor rund 60 Jahren haben wir für einen Einkauf etwa 5 Stunden angestanden, um mit ein wenig Glück ein Brot, Gemüse oder auch nur einen Liter Milch zu bekommen. Das Bezahlen war problemlos in wenigen Sekunden erledigt.

Heute haben wir im Supermarkt die benötigte Ware in wenigen Sekunden zusammengestellt und anschließend zur Bezahlung an einer der 11 Kassen länger als eine halbe Stunde angestanden.

Wer kauft schon am späten Vormittag des Ostersamstag ein?

Wir kaufen ein, denn das Haus ist an Ostern voll. Magnus und Henry haben sich bei uns seit 14 Tagen einquartiert und Silke, Bernhard, Meike und Torsten kommen am Ostersonntag zum Brunch.

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Groß geworden: eingezäunt!

Nun hat Adrian vor 6 Wochen seinen 1. Geburtstag begangen.

Mit seinen nunmehr 35 kg hüpfte er ohne Anstrengungen zur eigenen Freude, aber zum Leidwesen von uns und unseren Nachbarn, über den Gartenzaun und ging allein spazieren. So haben wir am Wochenende mithilfe der Nachbarn und Torsten die letzten Schlupflöcher mit Lamellenzaun und Draht verschlossen. Hinten am Komposthaufen wurde Stacheldraht gezogen und Torsten meinte, nun sähe es bei uns aus wie im Gazastreifen.  Adrian inspizierte ein Schlupfloch nach dem anderen und musste feststellen: Alles zu! Selten haben wir ihn so traurig dreinblicken gesehen.

Aber jetzt können wir ihn wieder in den Garten schicken, wo er sich stattdessen – oder aus Rache? – über Sträucher und Pflanzen hermacht. Das gewöhnen wir ihm aber auch noch ab. Er meint eben, dass wir Stiefmütterchen zu seinem Vergnügen pflanzen.

Beim Arbeiten am Zaun klaute er seines Herrn Handschuhe, stippte diese erst mal in den Teich und liess sie sich dann wieder abnehmen.

Er geniesst es aber auch, nun wieder im Garten zu spielen, in der Sonne zu liegen und seine geliebten Holzstücke abzunagen.

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vor 50 Jahren …

Wer von uns Beiden hätte das damals gedacht? Trotz mancher Auf’s und Ab’s es war eine schöne Zeit und so soll es auch bleiben. Danke.

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Auch unsere Schule hat wieder begonnen

Nach langer Winterpause freut sich Adrian wieder auf die Schule. Und er hat es bitter nötig. So langsam springt er nicht mehr jeden an, der ihn an seinem Freiheitsdrang zu hindern sucht und er gewöhnt sich auch daran, “gesittet” bei Fuß zu gehen.

So macht es auch wieder Spaß, mit ihm über die Felder zu laufen. Den Raureif auf den Bäumen habe heute morgen aufgenommen. Wenn es nicht so kalt wäre, könnte man meinen, es wäre Herbst.

Jetzt trainieren wir weiter draußen. Aber auch im Hause gibt es noch viel zu üben. Wie gewöhnen wir ihm nur ab, Papiertaschen-tücher zu fressen und alles, was aus Leder ist, in kleine und kleinste Fetzen zu zerlegen? Der “gute” Rat, er ist ja noch so jung, hilft uns nicht viel. Aber wir werden es trotz einiger Rückschläge schaffen.

Und den nächsten Weihnachtslikör haben wir auch schon wieder angesetzt. Lecker !

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Der 46. ist weg

Nun haben wir unseren 46. Tannenbaum entsorgt und freuen uns über die Blumensträuße.

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Ade 2010

Die letzten Stunden im Jahr 2010 sind nun angebrochen und wir sehen  auf die letzten 365 Tage zurück.

Nach einem langen kalten Winter durften wir zum zweiten Mal Malaysia im Frühjahr besuchen und aus vollen Zügen genießen. Wir haben die Familie ausgiebig gesehen, in der schönen Wohnung von Silke und Familie am Leben teilgenommen und dann zum zweiten Mal Kambodscha besucht. Dort haben die unsere Eindrücke von den Tempeln vertieft und viele neue Eindrücke gewonnen. Wir waren am Mekong, in Museen und haben Theatervorstellungen besucht. Es war ein wunderschöner Urlaub.

Anfang April haben wir Adrian in unsere Familie aufgenommen. Er hat sich von einem kleinen wolligem Kerl bis jetzt zu einem stattlichen lieben Rabauken gemausert, der mit Raffinesse versucht, Herr im Hause Ufer zu werden.

Im Sommer dann das nächste Highlight: unsere Jungs aus KL kamen für gut 4 Wochen zu Besuch. Wir hatten eine wundervolle Zeit zusammen in aller Sommerhitze. Dann reiste Henry mit Meike nach London. Als sie zurückkamen, holten wir die beiden am Flughafen ab und übergaben Magnus an Meike und Torsten, die nahmen ihn mit nach Berlin und wir fuhren ein paar Tage später mit Henry hinterher und verlebten schöne Tage in Berlin mit vielen Besichtigungen. Torsten hat uns durch Berlin kutschiert und vieles gezeigt. Wir waren auf Abenteuertour auf dem Teufelsberg, der alten Abhöranlage der Amerikaner. Henry dachte, wir würden gleich verhaftet, aber wir hatten viel Spaß.  Wir waren am Reichstag und in Tegel am Humboldtschloß und auf dem Tempelhofer Flugfeld. Magnus und Henry wurden von ihrem Opa ins Pergamonmuseum entführt und danach auf eine Bootstour auf die Spree.

Zwischendurch stärkten wir uns immer mal, entweder mit Sushi, oder italienisch oder waren in den Hackeschen Höfen, wo man  sehr gut essen kann. Beim Griechen  waren wir auch und stellen jetzt fest, dass wir ziemlich viel und oft gegessen haben.

Adrian durfte abends mit Meike und Torsten auf den nahen Hundeplatz. Dort traf er viele Kollegen und konnte sich richtig austoben.

Auf der Rückreise nach Buchholz machten wir einen Besuch in Ribbeck (Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland…) und fuhren dann per Landstraße durch das schöne Land. Die letzte Station war Hitzacker und dort gab es wieder Abendessen. Die Jungs tobten sich mit Adrian zwischendurch an der Elbe aus.

In den letzten Urlaubstagen blieben wir zuhause und genossen den Garten. Die Sommerhitze hatte nachgelassen und es regnete zwischendurch mal. Das fiel uns besonders auf, als wir beim Minigolf waren. Kaum hatten wir die ersten Runden gespielt, fing es an zu tröpfeln. So brachen wir das Spiel ab und fuhren an den Seppenser Mühlenteich – zum Abendessen!

Außerdem waren alle, also die Jungs mit Opa, Meike und Adrian am geliebten Waldsee und schwammen dort, besuchten die Insel,  machten die Rundtour um den See und genossen Wald und See – insgesamt den Waldsee. Großmama kochte inzwischen das Abendessen.

Es kam dann der unvermeidliche Abschied. Wir brachten die Jungs zum Flughafen, das Einchecken war unproblematisch und so hatten wir noch viel Zeit, die wir auf der Mövenpick-Terrasse verbrachten – mit einem schönen Essen. Danach brachte Großmama 2 weinende Kinder zum Gate, eine letzte Umarmung und Henry marschierte ohne sich umzusehen los. Magnus drehte sich noch ein paarmal um und winkte. Mir schwappten auch die Augen über. Ich musste noch warten, bis die Maschine in der Luft war und konnte dann einsam und allein den Rest der Familie suchen. Wir fuhren nachhause, wo es überwältigend still war. Wir haben die Jungs noch lange sehr vermisst.

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